Tipps und Infos | BRUNTHALER MASSIVHOLZHAUS

Gut zu wissen


Überblick Bauweisen im Holzhausbau

Im Wesentlichen unterscheidet man heute beim Holzhausbau die Segmente "Massivbauweise" und "Leichtbauweise".

Massivbauweise

In der Massivbauweise sind die "Brettstapelbauweise" und die "Brettsperrholzbauweise" sowie die "Blockbohlenbauweise" weit verbreitet. Das Brunthaler BaumHaus ist mit der Monoblock-Bauweise eine der "massivsten" und gleichzeitig natürlichsten Holzbauweisen.

Brettstapelbauweise

Die Brettstapelbauweise ist eine Bauweise skandinavischen Ursprungs. Hier werden Bretter mit einer Dicke von i. d. R. 22 bis 60 Millimeter zu meist stehend verbauten Wandelementen verbunden. Je nach Breite der Bretter entstehen so Rohwandstärken von etwa acht bis 16 Zentimetern. Die Verbindung der Bretter erfolgt durch Nägel, Holzdübel oder Leim.

Blockbohlenbauweise

Die Blockbohlenbauweise ist eine der ältesten Massivholzbauweisen und basiert auf dem liegenden Verbau von Rundholz-, Vierkant- oder Lammellenbohlen mit einer Dicke von ca. 60 bis 70 Millimetern. Manchmal werden die Bohlen zu Balken mit einer Dicke von dann 120 bis 140 Millimetern verbunden (Leim, Dübel, Nägel etc.), zumeist jedoch ist die Konstruktion zweischalig mit einer in der Mitte liegenden Dämmschicht aufgebaut.

Aufgrund von Setzungen, die durch das weitere Austrocknen des verbauten Holzes entstehen können, müssen geeignete Maßnahmen gegen Spaltbildung getroffen werden. Vorgespannte Stahlseile finden hierfür oft Verwendung sowie Dichtungsbänder zwischen den einzelnen Bohlen.

Brettsperrholzbauweise

Aus lageweise über kreuz verbundenen Brettern (meist verleimt, teils geklammert)  entstehen flächige Massivholzbauteile aus i. d. R. drei bis sieben Brettlagen, mit je 8 bis 24 cm Breite, und 1 bis 3,5 cm Dicke. So werden Wand-, Boden- oder Deckenelemente großflächig vorgefertigt.

Brettsperrholzplatten werden als industriell gefertigte Rohware in Nicht-Sichtqualität hergestellt. Für Oberflächen in Sichtholzqualität können entsprechende Decklagen ergänzt werden.

Leichtbauweise

Die Leichtbauweise im Holzhausbau wird vor allem im Fertighausbau angewandt. Am häufigsten findet hier der "Holzrahmenbau" Anwendung, der mit nur kleinen konstruktiven Unterschieden auch als Holzständer- oder -tafelbau bezeichnet wird.

Holzrahmenbau

Der Holzrahmenbau besteht aus einem tragenden Gerüst aus überwiegend stehenden Holzbalken und -bohlen, welches mit Holz- oder Gipsfaserplatten beplankt und ausgesteift wird. Zwischen der äußeren und inneren Beplankung befindet sich Dämmmaterial. Die innen liegende Beplankung bildet in der Regel die winddichte Ebene und ist als Dampfbremse ausgefertigt. Die Ausgestaltung der Fassade und der Innenwände kann durch Putze oder Verkleidungen in vielfältiger Optik individualisiert werden.

Diese ursprünglich aus Nordamerika stammende Bauweise wird sehr häufig im Fertighausbau angewandt, da ein hoher Vorfertigungsgrad möglich ist.


Lüftungsanlagen

Aus energetischen Gründen werden Gebäude immer dichter. Dabei spielt die Bauweise zunächst einmal keine Rolle. Die zunehmende Dichtigkeit der Gebäudehüllen erschwert den natürlichen Luftaustausch. Inwiefern dieser Fakt eine Lüftungsanlage empfehlenswert oder gar erforderlich macht, hängt in erster Linie von der Nutzung des jeweiligen Gebäudes und den anfallenden "Lasten" ab.
Je nach Nutzung der entsprechenden Räume kann es durchaus zur Anreicherung von Schadstoffen in der Raumluft kommen: Kohlendioxid durch menschliche und tierische Atmung, Ausdünstungen von Möbelausstattung oder Kunststoffen, erhöhte Feuchtigkeit in Badezimmern oder in der Küche bis hin zu Staub, Schimmelpilzsporen und Krankheitskeimen.
In einem üblichen Familienhaushalt erreicht man mit gezieltem manuellen Lüften einen in der Regel ausreichenden Luftaustausch auch in Niedrigenergie- oder Passivhäusern.

Absaugungen und Lüftungen

Dezentrale Abluftanlagen, wie die Dunstabzugshaube in der Küche oder eine Absaugung in den Nassbereichen, mögen hilfreich sein, um gezielt spezielle Lasten (Küchendunst, Wasserdampf etc.) kurzfristig abzuführen, jedoch haben sie keine Belüftungsfunktion. Vielmehr ist je nach Leistungsfähigkeit auf eine ausreichende Zufuhr von Luft zu achten. Denn wo Luft abgesaugt wird, muss auch Luft dazuströmen können.

Schleppluftgitter in den Türblättern sind zum Beispiel eine Möglichkeit, dem entlüfteten Raum Luft aus den nebenliegenden Räumen zuzuführen - oder eben geöffnete Fenster.

Ein Nachteil solcher reinen Abluftanlagen für das Raumklima liegt vor allem im energetischen Detail. Während der Heizphase zum Beispiel wird die erwärmte Innenraumluft abgesaugt und nach außen befördert. Die Heizungsanlage muss entsprechend nachheizen.

Kontrollierte Be- und Entlüftung

Zentrale Be- und Entlüftungsanlagen hingegen sind in der Regel mit einer "Wärmerückgewinnung" ausgestattet, wobei die warme Abluft so geführt wird, dass sie die kalte Außenluft vorwärmt und so ein starkes Abkühlen der Räume verhindert. Umgekehrt ist es aber auch so, dass im Sommer oft wärmere Außenluft in die kühlere Raumluft eingetragen wird. Der Raum wird also ungewollt aufgeheizt. Mit entsprechender Regelungstechnik kann man diesen Effekt zwar minimieren, jedoch schlägt sich dies nicht unerheblich in den Investitionskosten nieder.  

Nur der Vollständigkeit halber sei hier auch die sogenannte "Klimaanlage" erwähnt, die mithilfe von Kühlern bzw. Heizregistern die Zuluft auch kühlen oder heizen kann.

Zentrale Anlagen zur Be- und Entlüftung sind in der Regel für Dauer- bzw. Intervallbetrieb konzipiert. So sorgen sie für einen stetigen Luftaustausch, ohne Zuglufteffekte zu erzeugen. Sie sind daher nicht dazu geeignet, "mal eben kurz durchzulüften".  

Lüftungsanlagen versprechen optimale Raumluftqualität, sofern sie fachmännisch geplant und installiert werden und solange die Anlage penibelst gewartet wird. Auch im Privathaushalt verschmutzt auf Dauer jede Lüftungsanlage! Staub, Kondenswasser, Verkeimung: Ohne regelmäßige Reinigung wird aus der erwünschten Frischluft bald gesundheitsgefährdende "Schlechtluft".

Raumluft im Brunthaler BaumHaus

Das Brunthaler BaumHaus ist von seiner Bausubstanz her frei von künstlichen Schadstoffen. Auch die empfohlenen Wand- und Bodenbeläge werden so ausgesucht und verarbeitet, dass eine Belastung der Raumluft durch "Ausdünstungen" vermieden wird. Ein Schadstoffeintrag in die Raumluft ist daher - je nach individueller Möblierung und Raumausstattung - praktisch ausgeschlossen.

Fazit

Solange die Ausstattung und Nutzung der Räume und die daraus entstehenden Lasten keinen kontinuierlichen Luftaustausch erforderlich machen, kann die Luftqualität auch im energetisch modernen BaumHaus durch konventionelles, regelmäßiges Lüften sichergestellt werden.  

Bei höherem Lastenanfall können Lüftungsanlagen zwar den Wohnkomfort erhöhen, sollten jedoch fachmännisch geplant und installiert sowie regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Brunthaler steht Ihnen dazu bei Bedarf gerne zur Seite.


Wärmedämmung mit Polystyrol

Wichtig zu wissen für deutsche Bauherren und Hausbesitzer

Die neuen Entsorgungsvorgaben für Abfälle, die schwer abbaubare organische Schadstoffe enthalten, sorgen für spürbare Auswirkungen im Bau. Betroffen sind vor allem Polystyrol-Dämmstoffe, besser bekannt unter dem Handelsnamen Styropor®. Styropor oder EPS (Expandierter Polystyrol-Hartschaum) ist im Bereich der Fassadendämmung wegen seiner guten Isoliereigenschaften seit langem bewährt und preisgünstig. Da der Kunststoff brennbar ist, wurde ihm das Flammschutzmittel HBCD zugesetzt. Seit 2013 gilt allerdings, aufgrund seiner umwelt- und gesundheitsbedenklichen Eigenschaften, ein internationales Verwendungsverbot dafür. HBCD wird nun durch einen unbedenklichen Stoff ersetzt. Bundesweit kleben immerhin an Millionen Hauswänden noch die alten Hartschaumplatten. Ein Gesundheitsrisiko für die Bewohner besteht nicht, da in der Nutzungsphase nur sehr wenig HBCD aus den Platten austritt. Werden diese bei Sanierungsmaßnahmen aber entfernt, so stuft die gesetzliche Neuverordnung HBCD-haltige Dämmstoffe jetzt als Sondermüll ein.

Das Resultat

Bisher wurden alte Polystyrol-Dämmplatten als gemischter Bauabfall entsorgt. Künftig sollen sie gesondert verbrannt werden. Abfallverbrennungsanlagen benötigen dafür eine entsprechende Zulassung. Aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen verweigern viele Unternehmen die Annahme von Styropor, einige spezialisierte Anlagen bleiben.

Die Folgen

Bewährte Entsorgungswege funktionieren nicht mehr. Erhöhte Entsorgungskosten. Innerhalb einer Woche sind sie 40-fach gestiegen. Viele Sanierungsprojekte müssen eingestellt werden. Die Gesetzesnovelle löst in der Praxis noch politischen Handlungsbedarf aus.

Was heißt das für BaumHaus-Besitzer?

Für die Brunthaler-Massivholzhäuser werden zu Fassadendämmung energieschonend hergestellte Holzweichfaserplatten verwendet: ein NATUR-PLUS-zertifizierter Baustoff, der aus Holzfasern besteht, die aus Sägeresten und Hackschnitzeln gewonnen werden.

Bei der Dachstuhldämmung kommt die Zwischensparrendämmung mit Zellulose-Einblasverfahren zum Einsatz. Der Zellulose-Dämmstoff wird aus Papierschnitzel gewonnen. Die Flocken werden in die vorbereiteten Hohlräume eingeblasen, bis eine hohe Verdichtung erreicht ist.

Beide Varianten gewährleisten eine ökologische, nachhaltige und effiziente Wärmedämmung, die auch im Sanierungs- oder Rückbaufall keine besonderen Entsorgungsansprüche stellt.


Ist das Brunthaler BaumHaus ein "Fertighaus"?

Von der Fertigungsorganisation mag es einem klassischen Fertighaus ähnlich sein. Denn die Monoblock-Bauteile, wie Wände, Decken, Dach etc. werden bei uns in der Zimmerei vorgefertigt. Hier sind wir unabhängig von der Witterung und natürlich auch maschinell umfassend ausgestattet. Der Vorteil für unsere Bauherren besteht vor allem darin, dass das Haus sehr schnell aufgestellt ist. Die Gebäudehülle eines normalen Einfamilienhauses ist im Durchschnitt nach max. 10 Tagen fertig aufgestellt und eingedeckt. Kostenbeispiele finden Sie unter Kosten & Preise.

Fertigholzhaus in massiver Bauweise

Der wesentliche Unterschied zum typischen "Fertighaus" liegt in der massiven Bauweise und im Verzicht auf konstruktiven Materialmix. Brunthaler BaumHäuser bestehen durch und durch aus Holz! Auch etwaige Dämmschichten bestehen aus Holzfasermaterial.  

Außerdem müssen Installationsleitungen aufgrund unseres gebrauchsmustergeschützten Installationskanals in den Monoblock-Elementen nicht vor der Bauausführung festgelegt werden: Bauherren, die selber ausbauen wollen haben die Möglichkeit, Ihre Leitungsführung wie herkömmlich im Rohbau zu verlegen.
Daneben gibt es auch keine "Haustypen", die auf einem bestimmtem Baustil oder bestimmten Grundrissen basieren. Jedes Brunthaler BaumHaus ist vom ersten Planungsschritt an völlig individuell.

Holzhaus Schlüsselfertig bauen

Schlüsselfertig Bauen bedeutet, dass Sie sich um nichts kümmern müssen. Wir bauen Ihr Haus nach Ihren Wünschen: Als Bungalow oder mehrstöckig, modern, klassisch, rustikal oder im Toskana-Stil. Die Zimmerei Brunthaler übernimmt zuverlässig die Umsetzung Ihres Holzhauses. Sie werden dabei in jeder Phase Ihres Hausbaus über den Baufortschritt informiert.


Das Massivholzhaus im Hochwasser

Nach dem Hochwasser im Landkreis Deggendorf 2013 hieß es in den Medien, Holzhäuser sollten hier künftig tabu sein. Auch in einem Artikel der Bayerischen Staatszeitung wurde gemutmaßt, dass Holzhäuser abgerissen werden müssten. Ein Trugschluss, wie sich bald herausstellte, denn dem Baustoff Holz wohnen Eigenschaften inne, die eine Sanierung hochwassergeschädigter Gebäude teils erheblich vereinfachen.  

Generell gilt für Holzhäuser:

Holz, das andauernd durchfeuchtet ist und nicht austrocknen kann, ist Fäulnis gefährdet. Bei Hochwasserschäden ist demnach  zunächst für eine Trockenlegung zu sorgen - was im Übrigen selbstverständlich auch für andere Baustoffe gilt. 

Das Massivholzhaus im Speziellen:

Trockenes Massivholz nimmt bei kurzzeitigen Flutereignissen Wasser nur wenige Millimeter tief auf und bleibt innerhalb dieser Eindringtiefe weitestgehend trocken. Die Holztrocknung erfolgt daher mit konventionellen Mitteln (z. B. Bautrocknern) zumeist erheblich schneller, als bei allen anderen porösen Baustoffen.

Hinzu kommt, dass Massivholz eine hohe Beständigkeit gegenüber einer Vielzahl von Chemikalien hat. Mit Flutereignissen oft einhergehende Kontamination der Bausubstanz mit Heizöl und anderen mineralischen Kraftstoffen führen daher bei Massivholzwänden nicht zu Materialablösungen und auch die Geruchsbelästigung ist aufgrund der geringen Eindringtiefe nur für kurze Zeit gegeben. Beton, Ziegel und andere poröse Baustoffe hingegen sind für Öle durchlässig, was der Hauptgrund für oftmals irreparable Schäden ist.

Oberflächliche Verschmutzungen und andere ästhetische Schäden können auf Sichtholzoberflächen durch Abschleifen vergleichsweise einfach beseitigt werden. Auch die Sanierung der Fassadendämmung aus Holzweichfaserplatten, wie sie beim Brunthaler BaumHaus eingesetzt werden, ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Demontage und Austausch der Dämmung erfolgen von außen, während das Gebäude bereits wieder bewohnt werden kann.   

Das Brunthaler BaumHaus im Besonderen:

In der Hochwasserfibel des Bundesbauministeriums wird auch darauf hingewiesen, dass Holzwerkstoffe, wie Spanplatten, OSB-Platten, Sperrholzplatten und Furnierschichtholzplatten bei Überflutungen irreversible Verformungen erleiden und in der Regel ausgetauscht werden müssen.

Ein Aspekt, der BaumHaus-Besitzern erspart bleibt, da hier keinerlei leimgebundene Plattenwerkstoffe verbaut werden. Naturgips- oder Lehmbeplankungen von Innenwänden sowie die Holzfaserdämmung können leicht demontiert und ausgetauscht werden, wodurch auch der Tocknungsprozess erheblich beschleunigt wird.  

Während Ziegelhausbesitzer lange auf das Austrocknen ihrer Häuser warten und zumeist auch neu verputzen müssen, können BaumHaus-Besitzer nach nur wenigen Wochen wieder im behaglichen Heim wohnen.


Energieeffizienz

Energieefizientes Bauen wird jetzt noch stärker gefördert. So hat die KfW zum 1. August 2015 in mehreren Programmen für Bauen und Sanieren die Tilgungszuschüsse erhöht. Was energieeffizient ist, wird dabei rechnerisch festgelegt. Inwiefern allerdings die Praxis diesen theoretischen energetischen Feststellungen folgt, ist zumeist fraglich. Die Bewilligung von KfW-Zuschüssen für sogenannte KfW-Effizienzhäuser unterliegt standardisierten energetischen Berechnungen in der Planung. Vorgesehene Bauweisen, Dämmmaterialien, technische und werkstoffliche Ausführung von Bauelementen, Haustechnik sowie konstruktive und architektonische Details liefern die Berechnungsgrundlagen für die energetische Klassifizierung des Gebäudes. Inwiefern die theoretisch errechneten Werte in der Praxis tatsächlich eingehalten werden ist jedoch ebenso individuell, wie auch ungeprüft.

Standardisiertes Nutzerverhalten?

Ein wichtiges Kriterium für den Energiehaushalt ist das Nutzerverhalten. Der eine lüftet mehr, der andere weniger, die einen fühlen sich bei einer Raumtemperatur von 21 Grad wohl, die anderen brauchen 23 Grad. Mal werden Rollos häufig geschlossen, mal gar nicht, eine Katzenklappe hier oder eine Kabeldurchführung da. Sind Sie vielleicht Lang-Duscher? Dann gehören Sie auch nicht zum "standardisierten Nutzer".

Tücken in der Bauausführung

Aber schon bei der Bauausführung steckt der Teufel im Detail. Eine kleine Kältebrücke hier, ein paar Installationskanäle mehr, etwas stärker gepresstes Dämmmaterial da, ein anderer Bodenbelag dort und so weiter, mag den theoretischen Energieverbrauch in der Praxis der Lüge strafen, gar nicht zu sprechen von echten, oft unentdeckten, Baumängeln.

Was bringt die Zeit?

Und auch während der Nutzungsdauer können kleine Änderungen oder Nachlässigkeiten den Energiehaushalt aus der berechneten Bahn werfen. Wurden Fenster und Haustüren nachjustiert? Wurde die Heizungsanlage regelmäßig gewartet? Eine nachträglich installierte Abluftanlage im Badezimmer und noch vieles mehr kann zu Buche schlagen.  

Nicht jede Überraschung ist böse

In Österreich ergab eine Überprüfung eines Massivholzhauses eine fast 30 prozentige Unterschreitung des ursprünglich errechneten Energiehaushaltes. Umgekehrt finden sich aber auch immer wieder Beispiele, wo vergleichbare Gebäude in unterschiedlicher Bauausführung rechnerisch unterschiedlich klassifiziert wurden. Gemessen an den jeweiligen tatsächlichen Energiekosten zeigte sich die differenzierte "Förderungswürdigkeit" als überaus fragwürdig.

Fazit

Solange die Theorie in der Praxis nicht überprüft wird, wird Papier geduldig bleiben, nützt dem Gewissen aber nicht immer der Umwelt.

Gerade das Massivholzhaus gehört zu den Bauweisen, bei denen viele energetische Veranschlagungen zur Klassifizierung einer dringenden Neubewertung bedürfen. Zu oft wird das Massivholzhaus "schlecht" gerechnet. Dabei finden auch eine außerordentlich hohe Holzhaus Lebensdauer und deutlich geringerer Primäreneergie-Aufwand bei der Erstellung zumeist keine Berücksichtigung.


Schimmel im Massivholzhaus?

Im Brunthaler BaumHaus fühlt sich der Mensch wohl, nicht aber der Schimmel. Denn Massivholz ist die natürlichste Art für behagliches und schimmelfreies Raumklima.

Gebäudeschimmel sieht nicht nur unschön aus, er kann sogar die Bausubstanz beschädigen. Darüber hinaus können Schimmelpilze in Wohn- und Arbeitsräumen gesundheitsgefährdend sein. Vor allem die mikroskopisch kleinen Schimmelsporen sind es, die über die Luft in die Atemwege gelangen und so zu Allergien oder asthmatischen Erkrankungen führen können. Auch flüchtige Substanzen sondert der Schimmelpilz ab, die sich durch den typischen modrig-muffigen Geruch bemerkbar machen. 

Wie entsteht Schimmel?

In modernen Gebäuden bleibt mangels unkontrolliertem Luftzug auch die Feuchtigkeit im Haus. Dabei geht es nicht nur um die Dampfentwicklung beim Kochen, um Dampf und Aerosole beim Duschen und Baden, sondern auch die menschliche Atmung trägt sehr stark zur Befeuchtung der Luft bei. 

Schlägt sich feuchte Raumluft auf kalten Oberflächen nieder, kondensiert das in der Luft enthaltene Wasser und bildet Feuchtigkeitsfilme an Wänden, Fliesen, Fensterleibungen etc. und damit die Grundlage für ausgezeichnetes Schimmelwachstum. Beste Wachstumsbedingungen für Schimmel bieten bereits 70 - 80 Prozent relative Oberflächenluftfeuchte bei Temperaturen zwischen 10 und 30 Grad Celsius; vor allem auf nährstoffreichen Untergründen, wie z.B. Dispersions-Wandfarben oder Fugenfüllstoffen aus Silikon oder Acryl.

Warum tritt Schimmel in Massivholzhäusern selten auf?

Die natürliche raumklimatisierende Wirkung von Massivholzwänden, -decken und -böden verhindert durch kondensierte Raumluft entstehende feuchte oder gar nasse Oberflächen. Holz nimmt schnell Feuchtigkeit aus der Luft auf, trocknet die Oberfläche rasch ab, speichert sie in seiner Zellstruktur und gibt sie bei Bedarf langsam wieder an die Raumluft ab. So entsteht das behagliche Wohnklima und dem Schimmel wird die Wachstumsgrundlage entzogen. Die Feuchteregulierung des Holzes funktioniert auch bei verputzten oder anderweitig belegten Holzwänden, sofern es sich um geeignete, diffusionsoffene Beläge handelt!

Voraussetzung für diese natürliche Ent- und Befeuchtungsfunktion in Massivholzhäusern sind jedoch vor allem fachgerechter Bau und die Verwendung von optimal getrocknetem Holz. 

So unterstützen Sie die Feuchteregulation

Zu hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden Sie durch regelmäßiges Stoßlüften. Insbesondere nach dem Duschen oder Baden oder auch dem Einsatz von Dampfreinigern sollten Sie den jeweiligen Raum gut lüften.

Ansonsten genügt es im Massivholzhaus, einmal täglich komplett durchzulüften. Ein mehrmaliges Lüften, wie bei konventionellen Bauweisen, ist i. d. R. nicht nötig. Beachten Sie aber auch, dass die zunehmende Dichtigkeit der Gebäude nicht nur zu höherer Raumluftfeuchte beiträgt, sondern auch zur Aufkonzentrierung von Luftschadstoffen: Kohlendioxid aus der Atmung, Ausdünstungen von Möbel- und Dekomaterialien, Feinstaubeintrag in die Raumluft durch Staubsauger, etc. Ordentliche Lüftung ist also auch in dieser Hinsicht empfehlenswert.

Vermeiden Sie Schimmelquellen

Schimmelsporen sind allgegenwärtig in unserer Umgebungsluft. Auch in der frischen Waldluft finden sie sich zu jeder Jahreszeit. Gesunde Menschen brauchen daher keine sterile Umgebung, um sich wohlzufühlen. Eine Anreicherung von Sporen in Ihren Wohnräumen sollten Sie jedoch verhindern. 

Denken Sie daher auch an weitere Schimmelquellen, wie zu lange genutzte Staubsaugerbeutel (insbesondere bei Staubsaugern ohne HEPA-Filter), Blumenerde, Mülleimer, schimmliges Obst und Gemüse etc. Hier entstehen überall Schimmelsporen, die in die Raumluft eingetragen werden und sich auf feuchten Oberflächen ausbreiten können.


Massivholzhaus für Allergiker

Durch Holz und die Monoblock-Bauweise bietet das Brunthaler BaumHaus beste Voraussetzungen, auch Allergie geplagten Menschen ein behagliches Wohnen zu ermöglichen.

Von Lebensmittel- und Kontaktallergien abgesehen, zeigen sich inhalative allergische Reaktionen zumeist durch den Einfluss flüchtiger chemischer Stoffe, von Bakterien, Keimen, Schimmelpilzsporen oder Haus- und Pollenstaub. Durch den Baustoff Holz und die Monoblock-Bauweise bietet das Brunthaler BaumHaus beste Voraussetzungen, auch Allergie geplagten Menschen ein behagliches Wohnen zu ermöglich

Holz, der allergikerfreundliche Baustoff

Das Monoblock-Massivholzbausystem basiert auf "natürlich gewachsenen Holzbalken", das heißt, der Wand-, Decken-, Dach- und Bodenaufbau ist frei von künstlichen Bau- und Hilfsstoffen. Ausdünstungen von flüchtigen chemischen Bestandteilen, die oft auch allergieauslösend sein können, sind damit ausgeschlossen. Daneben aber liegt das Geheimnis im Baustoff selber: Natürliche Holzoberflächen wirken antibakteriell, Keime können auf ihnen nicht wachsen. Wichtig für Hausstauballergiker ist auch, dass Holzoberflächen antistatisch sind und es so zu weniger Staubaufwirbelungen kommt. Der Haus- und auch Pollenstaub setzt sich vornehmlich am Boden ab, wo er leicht mit geeigneten Mitteln entfernt werden kann. Aufgrund der natürlichen Regulierung der Raumluftfeuchte durch das Holz finden Schimmelpilze, deren Sporen zu den besonders häufigen Ursachen von Allergien gehören, keinen Nährboden. Ebenso finden dadurch auch Hausstaubmilben deutlich schlechtere Lebensbedingungen vor, da sie eine vergleichsweise hohe relative Luftfeuchtigkeit von rund 70 Prozent bevorzugen. 

Allergene aus dem Holz?

Betrachtet man den Aspekt "natürlicher Terpene und anderer flüchtiger organischer Substanzen" im Holz - die Stoffe also, die den typischen Holzgeruch verbreiten - , so ist zahlreichen Studien zufolge "...  eine Gefährdung des Menschen durch Freisetzung holz- bzw. holzwerkstofftypischer VOC in die Raumluft bei praxisüblicher und sachgerechter Verbauung von Hölzern und Holzwerkstoffen nicht zu erkennen". Nur in wenigen Ausnahmefällen könnten hochempfindliche Allergiker davon sensibilisiert werden. Hier empfiehlt es sich, auf großflächige Verwendung von Hölzern mit vglw. höheren Emmissionen zu verzichten (z. B. Kiefer).

Das Massivholzhaus bietet also beste Grundbedingungen für allergenminimiertes Wohnen. Inwiefern die Gebäude- bzw. Raumausstattung den Erfordernissen gerecht wird, liegt natürlich in den hierzu gewählten Materialien, wie auch in der allgemeinen Raumlufthygiene.


Massivholzhaus aus Zirbenholz

Jetzt neu im Brunthaler BaumHaus: Die besondere Zirbenholz-Atmosphäre im Massivholzhaus durch die "Rottaler Zirbe - die Schwester der Zirbelkiefer"

Bereits König Ludwig II. stattete seine Schlösser teils mit dem Holz der ZIRBELKIEFER, der so genannten ZIRBE, aus. Vor allem in den Schlafgemächern machte er sich die besonders wohltuende und schlaffördernde Wirkung deren ätherischen Harze zunutze.

Der anhaltend intensive Duft des Zirbenholzes wirkt beruhigend auf den Organismus und senkt laut Untersuchungen die Herzfrequenz. Deshalb wird es häufig auch für Möblierung und Raumgestaltung in Wellness-Bereichen eingesetzt.

Die Zirbe ist ein Gebirgsholz, das heute unter Naturschutz steht und nur streng kontingentiert geerntet werden darf.

Die heimische Alternative

Die WEYMOUTH-KIEFER, auch STROBE genannt, stammt ursprünglich aus Nordamerika, ist jedoch heute auch bei uns beheimatet. Ihr Holz lässt sich in Aussehen, Struktur, Festigkeit und Geruch kaum von dem der Zirbe unterscheiden. Da der Duft der ätherischen Harze jedoch etwas weniger intensiv ist, eignet sich das Holz der "Rottaler Zirbe" auch für geruchssensiblere Hausbewohner. 

Ein besonderes Holz mit besonderen Ansprüchen

Die Weymouth-Kiefer wird nur in den Wintermonaten verarbeitet, da das frisch zugeschnittene Holz bei wärmeren Temperaturen leicht bläulich anlaufen würde. Bei der späteren Verarbeitung tritt dieser Effekt jedoch nicht mehr ein. 

Die Zimmerei Brunthaler bietet Ihnen jetzt die Möglichkeit, ausgewählte Wände Ihres Brunthaler BaumHauses aus dem Holz der heimischen Weymouth-Kiefer zu fertigen. So holen Sie sich mit der "Rottaler Zirbe" einen wohltuenden Hauch von Zirbe ins Haus.


Reliefgebürstete Sichtholzoberflächen im Holzhaus

So werden Wand und Decke zum Möbelstück

Die Veredelung von Sichtholzoberflächen im Brunthaler BaumHaus ermöglicht eine ganz besondere Ästhetik in der Raumgestaltung. Strukturgebürstetes Holz erzeugt eine individuelle, naturgeprägte Reliefoptik und eindrucksvoll angenehme Haptik, indem es die natürliche Maserung des Werkstoffes hervorhebt. Daneben erhält die Oberfläche auch noch eine höhere Widerstandsfähigkeit als ungebürstetes Holz, so dass das veredelte Holz sowohl für Wand und Decke als auch für Dachuntersichten und Sichtholzbalken bestens geeignet ist.

Das Holz

Das jahrzehnte, gar jahrhunderte lange Wachstum eines Baumes wird geprägt von seiner individuellen Geschichte. In guten Jahren wächst das Holz schnell, in Jahren größerer Widrigkeiten langsamer. Jeder Jahresring des Stammes drückt diese Geschichte durch seine Einzigartigkeit in Farbe, Breite und Härte aus. 

Das Bürsten

Beim Bürsten werden die weicheren Fasern schonend entfernt, die härteren bleiben bestehen. So ergibt sich ein Oberflächenrelief, das, je nach Intensität des Bürstens, tiefer oder weniger tief ausgeprägt ist und sichtbar wie auch fühlbar Optik und Haptik des Materials individualisiert, ohne ihm seine Natürlichkeit zu nehmen. 

Reliefgebürstete Holzoberflächen von Brunthaler

Das maschinelle Bürsten mit unserer modernen Bürstanlage ermöglicht einen schonenden wie auch präzisen Materialabtrag, der exakt richtungsgebunden ist. So wird eine Art eleganter Rustikalität erzeugt, die sich für vielerlei Materialkombinationen und Wohnstile eignet.


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