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Häufige Fragen rund ums Massivholzhaus

Warum variieren die Preise für Holzhäuser so stark?

Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus! Das hat zunächst einmal nichts mit der generellen Qualität zu tun, sondern vielmehr mit dem Baukonzept. So sind grundsätzlich zwei wesentliche Bauweisen zu unterscheiden: Zum einen die Massivbauweise, zum anderen die Leichtbauweise. Vor allem die Leichtbauweise wird beim sogenannten "Fertighaus" überwiegend angewandt.

Die Kosten betreffend kann man bei der Holzbauweise zu Grunde legen, dass, je mehr massives Holz verbaut wird, umso mehr Materialkosten für den Wandaufbau anfallen. Bei der Leichtbauweise, die zumeist in Holzrahmenbauweise ausgeführt wird, ist der Anteil an massivem Holz vergleichsweise gering. Das Rahmengerüst aus Balken und Bohlen stellt die statische Grundlage des Hauses, der Rest ist sozusagen Füllstoff und Schalung, was hinsichtlich Wärmedämmung und teils auch baubiologischer Beurteilung keineswegs "schlecht" sein muss, aber kostenmäßig in der Regel deutlich günstiger ist, als massives Holz. Natürlich gibt es auch hier im Rahmen der Materialauswahl Möglichkeiten, die Materialkosten noch weiter zu senken. So sind synthetische Dämm-, Füll- und Schalungsstoffe zumeist kostengünstiger als natürliche.

Im Bereich des Massivholzbaus entstehen materialbedingte Kostenunterschiede vor allem hinsichtlich der konstruktiven Ausführung. In Deutschland und Österreich weit verbreitet sind die Brettstapelbauweise, die Brettsperrholz- und die Blockbohlenbauweise. Insbesondere die Brettstapel- und die Brettsperrholzbauweise beruhen darauf, dass die geernteten Bäume zunächst zu Brettern verarbeitet werden, die dann zu den erforderlichen Materialdicken wieder verbunden werden. Zumeist durch Verleimen, manchmal durch Nägel und Dübel. Auch bei der Blockbohlenbauweise bedient man sich oft der Verbindung von rund 60-70 mm dicken Bohlen zu 120-140 dicken Leim- oder Dübelholzbalken.

Im Vergleich zu den technisch aufgebauten Balken ist der "natürlich gewachsene" teurer. Zwar entfällt der Arbeitsschritt des Wiederzusammenfügens, allerdings bedarf es zum einen stärkerer und damit älterer Bäume und auch der Materialauswahl kommt eine noch höhere Bedeutung zu. Der "natürlich gewachsene Balken" wird durch Materialabtrag in seine letztendliche Dicke und Form gebracht. Das Ergebnis ist eine gößere statische Tragfähigkeit, als sie zum Beispiel Brettsperrholz in gleicher Dicke aufweist, und ein monostofflicher Wandaufbau, der der natürlichste aller Bauweisen ist.

Ein ebenfalls materialbedingter Kostenfaktor ist die Oberflächenqualität. Sichtholzkonstruktionen sind sowohl auswahlbedingt als auch verarbeitungsbedingt aufwändiger als die meisten Verkleidungslösungen. So darf man davon ausgehen, dass eine mit Furnierpanelen oder Gipskarton verkleidete Wand kostengünstiger ist, als eine unverkleidete Massivholzwand in bester Sichtholzqualität.

Neben all den material- und bauweisenbedingten Kostenfaktoren spielen natürlich weitere Ausführungsvarianten eine Rolle, die auf individuellen architektonischen, ästhetischen, haustechnischen, bauphysikalischen und -biologischen Anforderungen beruhen. 

So mag der Baukörper eines Massivholzhauses zwar tendenziell etwas höhere Kosten verursachen, als traditionelle oder Leichtbauweisen, jedoch ist immer das Gesamtkonzept ausschlaggebend, in welcher endgültigen Preislage sich das Eigenheim aus Holz befinden wird. Zweifellos sind neben einem einzigartigen Wohnkomfort Massivität, Robustheit, Beständigkeit, Natürlichkeit und Ökologie eines Massivholzhaus mit kaum einer anderen Bauweise vergleichbar.

Massivholzhäuser knarzen und knacksen doch ewig. Oder nicht?

Hauseigene Trocknungsanlage

Ein Mythos, der sich hartnäckig hält: Massives Holz bewegt sich, deshalb knarzt und knackst ein Massivholzhaus ständig. 

Wie bei allen Bauweisen kommt es zunächst einmal auf die Güte des Baumaterials an. Bei Massivholzbauten, die ohne Leimholz erstellt werden, ist daher die Holzauswahl sehr wichtig. Ein Aspekt für Form- und Volumenstabilität des Baustoffes Holz ist die Erntezeit. Holz, das zur Saftruhe geschlagen wird, ist von Natur aus maßhaltiger als anders geerntetes. Am wichtigsten jedoch ist Art und Grad der Trocknung.

Das Holz für Brunthaler Massivholzhäuser wird schonend getrocknet, und zwar auf einen Wert, der nahezu dem als Schreinerholz im Möbelbau verwendeten Holz entspricht. Vielleicht besitzen Sie ja hochwertige Massivholzmöbel. Dann haben Sie sicher schon festgestellt, dass es hier kein Verziehen, kein Knacksen gibt, selbst bei unterschiedlichem Raumklima im Sommer und Winter. Warum? Entsprechend ausgewähltes und getrocknetes Holz kann nicht weiter austrocknen. 

Genau in dieser Nachtrocknung liegt der Hauptgrund von nachträglicher Riss- und Spaltentstehung im massiven Holz. Waldfrisches Holz enthält 60 - 90 Prozent Feuchtigkeit. Nach schonender thermischer Trocknung - die im Übrigen auch Schadinsekten abtötet - liegt die Feuchte bei Holz für die Monoblockbauweise bei rund 10 - 12 Prozent, im Gegensatz zu klassischem Zimmerer-Konstruktionsholz mit 15 - 18 Prozent.

Hochwertiges, optimal getrocknetes Holz wird zusammen mit fachgerechter Konstruktion der Bauteile zu einem Baustoff, der form- und volumenstabil bleibt und daher keine andauernde geräuscherzeugende Bewegungen vollzieht. 

Wie lange hält denn so ein Massivholzhaus?

Ein Blick in die Geschichte: 2008 haben Geologen mit wissenschaftlichen Methoden das Alter eines alten massiven Holzhauses in Schweden bestimmt. Es stammt aus dem Jahr 1229. Plus-minus 10 Jahre. Mit heute rund 790 Jahren gilt es als das älteste erhaltene Holzhaus Schwedens. Aber wir müssen nicht nach Schweden schauen, um zu sehen, dass geeignete Massivholzbauweise selbst die Lebensdauer so mancher Ziegelbauten in den Schatten stellt.  

Das Museumsdorf Bayerischer Wald in Rottau bei Tittling zeigt die historische Bauweise des Bayerischen Waldes von 1580 bis 1850. Wir empfehlen Ihnen einen Besuch des Museumsdorfes. Neben interessanten historischen und kulturellen Informationen finden Sie dort Holzhäuser, die teils über 400 Jahre alt sind. Auch im Landkreis Altötting wurde erst 2013 ein 500 Jahre altes Holzhaus vor dem Abriss bewahrt.

Demnach sind auch moderne Massivholzhäuser Wertanlagen für Generationen. Bereits heute unterliegen am Immobilienmarkt "gebrauchte" Massivholzhäuser vergleichbaren Preissteigerungen wie adäquate Ziegelhäuser. 

Natürlich liegt die Haltbarkeit von Gebäuden nicht alleine am Baustoff. Kompetente Materialauswahl und präzises, fachgerechtes Arbeiten sind sowohl bei Holz- als auch Steinhäusern maßgebliche Voraussetzung. 

Neben handwerklicher Zimmerer-Kompetenz umfasst die Brunthaler Monoblock-Bauweise zudem konstruktive Innovationen, die die Standfestigkeit und Haltbarkeit der Häuser zusätzlich positiv beeinflussen. Die traditionellen Erkenntnisse für beständigen Holzhausbau verbinden sich so mit modernen wissenschaftlichen, handwerklichen und technologischen Ausführungskompetenzen.

Wenn also das 1612 erbaute "Bachlern-Haus" im Museumsdorf Bayerischer Wald nun schon über 400 Jahre auf dem Buckel hat, möchte man meinen, dass ein Brunthaler BaumHaus allemal mit dieser Lebensdauer mithalten kann. Diesen Beweis müssen wir Ihnen allerdings zurzeit noch schuldig bleiben. 

Holzhaus in den Tiroler Alpen, erbaut um 1870

Holzfassaden streichen oder nicht streichen?

Viele Massivholzhaus-Besitzer wollen, dass ihr Haus auch nach Holzhaus aussieht und verzichten auf Fassadenputze, -verkleidungen und am liebsten auch auf Farbanstriche. 

Farbanstriche sind eher eine Frage ästhetischer Natur. Denn naturbelassenes Holz an der Fassade wird durch die Witterungseinflüsse grau bis dunkelbraun. Die jeweilige Verfärbung hängt von vielen Faktoren, wie Holzart, Standort und Himmelsrichtung der Fassade, Schutz vor direktem Regen etc. ab. Photochemische, physikalische und biologische Prozesse, die auf einer bewitterten Holzoberfläche ablaufen, führen dazu, dass sich das Holz im Laufe der Jahre praktisch selbst versiegelt. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die aufgenommene Feuchtigkeit stets wieder rasch abtrocknen kann.

Mit Farbanstrichen versehenes Holz hingegen wird in seiner natürlichen "Beatmung" behindert und büßt an Selbstschutzfunktion ein. Jeder noch so gute Anstrich verliert im Laufe der Zeit an Dichtigkeit, das Holz nimmt dann zunehmend Feuchtigkeit auf, kann diese aber nicht mehr großflächig abgeben. Das Holz bleibt sehr lange feucht. Da unter Anstrichen auch die o. g. chemischen, biologischen und physikalischen Prozesse nicht zum Tragen kommen ist es einer Durchfeuchtung ungeschützt ausgesetzt und es wird schneller morsch als unbehandeltes Holz. Das heißt für Hausbesitzer: Wer einmal streicht, der streicht immer wieder! Farbige Akzente setzen Holzhausbesitzer daher besser mit farbigen Fassaden-Verkleidungen oder -Putzen anstatt mit gestrichenen Holzoberflächen.

Brandschutz beim Holzhaus - wie sicher bin ich als Bewohner eines Brunthaler-BaumHauses?

Unabhängig von der Bauweise stellt bei einem Hausbrand zumeist die Inneneinrichtung das größere Problem dar. Oft sind Bodenbeläge, Vorhänge, Möbel etc. vergleichsweise leicht entflammbar. Daher breiten sich Brände großteils zunächst im Inneren des Gebäudes aus und beeinflussen in der Folge die Standfestigkeit der tragenden Wände. Unsere Massivholzhäuser bieten hier einen wesentlichen Vorteil. 

Beste Brandschutzwerte - die Massivholzwand macht's
Die glatte Holzoberfläche eines Massivholzhauses jedoch benötigt sehr viel Zeit, bis diese tatsächlich zu brennen beginnt. Selbst wenn dieser Fall eintreten sollte, geschieht dies zunächst nur an der Oberfläche. Die entstehende Kohleschicht schützt nämlich die Substanz vor einem stetigen Abbrennen. Daher erhält massives Holz seine Tragfähigkeit länger als viele andere Baustoffe, die aufgrund der großen Hitzeeinwirkung ihre Stabilität schnell verlieren können. Massivholz wird daher auch in konventionellen Bauten z. B. als Ummantelung von Stahlträgern eingesetzt, um diese so vor Feuer und Hitze zu schützen.
Die massiven Holzbauteile weisen keine Hohlräume auf, somit sind auch keine Brände innerhalb der Konstruktionen möglich und auch die Gefahr einer internen Brandweiterleitung ist nicht gegeben.

Studien und Erfahrung bestätigen es
Indiz für die relative Brandsicherheit der Massivholzbauten ist auch die Einstufung dieser Gebäudetypen durch die Gebäudebrandversicherer, wie z. B. die Bayerische Versicherungskammer. So stufen diese das Brunthaler BaumHaus gleich der höchsten Qualitätsstufe von Ziegelbauten ein, gefolgt von den jeweils günstigsten Beitragssätzen.

Übrigens
Ob Holzhaus oder nicht: Bitte rüsten Sie Ihre Räume mit Rauchmeldern aus! Sie kosten nicht viel, aber sie können Leben retten! In einigen Bundesländern, wie z. B. Bayern, sind Rauchmelder bereits Pflicht.

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Dieses Jahr konnten bei unserer Weihnachtsfeier gleich drei Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt werden.

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Hier ist er, unser brandneuer Unternehmensfilm, der Auftakt zu einer Videoreihe rund ums Brunthaler BaumHaus, dem Holzhaus aus 100-jährigen Bäumen.

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Baumhäuser für Kinder und jung gebliebene Erwachsene: Klicken Sie sich rein und erfahren Sie Wissenswertes für Ihr eigenes Baumhausprojekt.

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